Kurzbiografie R. L. Stevenson

 

Robert Louis Balfour Stevenson (* 13. November 1850 in Edinburgh; † 3. Dezember 1894 in Vailima, nahe Apia, Samoa) war ein schottischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters. Stevenson, der an Tuberkulose litt, wurde nur 44 Jahre alt; jedoch hinterließ er ein umfangreiches Werk von Reiseerzählungen, Abenteuerliteratur und historischen Romanen sowie Lyrik und Essays. Bekannt geworden sind vor allem der Jugendbuchklassiker "Die Schatzinsel" sowie die Schauernovelle "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde", die sich dem Phänomen der Persönlichkeitsspaltungwidmet und als psychologischer Horrorroman gelesen werden kann. Einige Romane sind heutenoch populär und zumTeil verfilmt worden.

Robert Louis Stevenson wurde als einziger Sohn des Ingenieurs und Leuchtturmbauers Thomas Stevenson und der Margaret Isabella Stevenson, geborene Balfour (1829–1897), in 8 Howard Place, Edinburgh, geboren. Ursprünglich lautete sein Taufname Robert Lewis Balfour; im Alter von 18 Jahren ließ der Vater „Lewis“ zur französischen Form „Louis“ ändern, um die Assoziation zu einem gleichnamigen politischen Radikalen zu unterbinden.

Nach langen Auslandsaufenthalten in Südfrankreich, in der Schweiz und Kalifornien zog er schließlich in die Südsee. Von 1890 bis zu seinem Tod 1894 lebte er auf Samoa. Seit 1880 begleitete ihn seine Frau Fanny auf seinen abenteuerlichen Reisen.

Diese Biographie basiert auf einem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.

Fotovideo über Robert Louis Stevenson